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Zwischen dem Gebäude und dem Berghang trieb ein oberschlächtiges Wasserrad den Mühlstein an. Es soll noch bis 1902 Getreide gemahlen worden sein, doch bereits 1867 erhielt der Besitzer die Schankkonzession. Die Wassermühle wurde von Karl May (1842–1912) in den zwei Fortsetzungsromanen »Der verlorne Sohn oder Der Fürst des Elends« (1882–1884) und »Der Weg zum Glück« (1886–1888) verewigt. Im »verlornen Sohn« (in der Bearbeitung des Karl-May-Verlags »Das Buschgespenst«) erhielt die »Klausmühle« den Namen »Rote Mühle«, die es in Mays Geburtsstadt Ernstthal noch heute gibt; die äußere und innere Gestalt entspricht jedoch der »Klausmühle«. »Der Weg zum Glück« spielt in Oberbayern. In »Hohenwald«, der kundige Leser wird unschwer »Hohenstein-Ernstthal« erkennen, besitzt der Silberbauer Konrad Clauß (!) eine Mühle, welche offensichtlich ebenfalls der »Klausmühle« nachempfunden worden ist. Die baulichen
Gegebenheiten sind an der Hinterseite der »Klausmühle« nachvollziehbar, sogar
der von May in beiden Romanen erwähnte »Geheimgang« wird heute noch als
Bierkeller genutzt. Aber da dies wie gesagt geheim ist, wollen wir das auch ja
Niemandem verraten … |
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Damals wie heute kann in der »Klausmühle« ausgiebig gefeiert werden! Original Farbillustration aus »Der Weg zum Glück«, Dresden 1886–1888. |